Ultraschalldiagnostik

In unserer Praxis werden sämtliche moderne Ultraschalluntersuchungen, einschließlich der Farbdopplersonographie und 4-D-Ultraschall, mit drei hochauflösenden High-End-Geräten durchgeführt. Die inneren Geschlechtsorgane können sowohl von der Bauchdecke als auch von der Scheide aus dargestellt werden. Kleine, nicht tastbare Veränderungen kann man so schon frühzeitig erkennen. Sonographisch lassen sich folgende Organe untersuchen : 1. die Gebärmutter: Bestimmung von Größe, Lage, Veränderungen wie z.B. Myome die Gebärmutterschleimhaut: hoher Schleimhautaufbau, Polypen, Verdacht auf bösartige Veränderungen 2. die Eierstöcke: Follikel (Eisprung), Zysten, Abklärung unklarer oder bösartiger Veränderungen 3. die Harnblase 4. die Brust (Mammasonographie) Die Mammasonographie ist kein Ersatz für die Mammographie ( Röntgenuntersuchung der Brust ), bietet aber zusätzliche diagnostische Möglichkeiten. Sie kann eingesetzt werden zur Differenzierung zwischen Zysten und soliden Befunden, sowie als Erstuntersuchung bei Beschwerden oder unklaren Tastbefunden. Häufig wird dann jedoch zusätzlich eine Mammographie notwendig, die vom Radiologen durchgeführt wird. Ultraschall in der Schwangerschaft Im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien sind während einer Schwangerschaft 3 Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. 1. in der 9. – 12. Schwangerschaftswoche 2. in der 19. – 22. Schwangerschaftswoche 3. in der 29. – 32. Schwangerschaftswoche Mit Hilfe dieser Ultraschalluntersuchungen können in vielen Fällen Entwicklungsstörungen des Kindes frühzeitig bemerkt werden, um gegebenenfalls eine weiterführende Diagnostik oder entsprechende Therapie einzuleiten. Bei Auffälligkeiten sehen die Mutterschaftsrichtlinien weitere begründete Untersuchungen vor. Sollte sich ein Risiko für Mutter oder Kind in der Schwangerschaft abzeichnen, wie z.B. Diabetes der Mutter oder Wachstumsverzögerung beim Kind, können wir durch zusätzliche Farbdoppleruntersuchungen feststellen, ob Ihr Kind über die Plazenta und die zuführenden Blutgefäße gut versorgt wird. Häufig möchten auch Mütter, deren Schwangerschaft unproblematisch verläuft, bei jedem Frauenarzttermin eine Ultraschalluntersuchung wahrnehmen. Wir bieten diesen Eltern gerne die Möglichkeit, sich jedes mal vom Wachstum und Wohlbefinden Ihres Kindes zu überzeugen. Diese zusätzlichen Untersuchungen werden jedoch nicht von den Krankenkassen übernommen. Ersttrimesterscreening (Nackenfaltenmessung) Der Nackentransparenztest oder Ersttrimestertest wird in der 11. – 14. Schwagerschftswoche durchgeführt und dient der Risikoeinschätzung über ein mögliches Down-Syndrom, eine andere Chromosomenabweichung oder einen Herzfehler. Mittels Ultraschall wird die so genannte Nackentransparenz des Kindes gemessen, sowie die Bestimmung von Hormon- und Eiweißwerten aus dem mütterlichen Blut durchgeführt (siehe www.fmf-deutschland.info/de für genauere Informationen). Auch diese Untersuchung ist keine Kassenleistung.

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